Im Rahmen der queeren Fachtagung „Kinder- und Jugendhilfe & Schule verqueeren“, bieten wir ein umfangreiches Programm an. Untenstehend erhalten Sie einen Überblick über alle Programmpunkte inklusive eines konkreten Ablaufplanes für den gesamten Veranstaltungstag. 

ab 9.00 Uhr

Foyer H3

Ankommen, Anmeldung

ab 09.30 Uhr

Audimax H3

Eröffnung & Begrüßung

Audimax H3

 

Grußwort 

Audimax H3

 

Grußwort Prof.in Dr.in Katrin Reimer-Gordinskaya – Vorstand Institut für demokratische Kultur

Audimax H3

 

Grußwort Sarah Schulze – Landesbeauftragten für Frauen- und Gleichstellungspolitik Sachsen-Anhalt

Audimax H3

 

Grußwort

 

10.00 bis 11.30 Uhr

Audimax H3

Impuls I: n.o.

Referent*in: Prof.in Dr.in Ulrike Lembke

Impuls II: n.o.

Referent*in: n.n.

11.30 bis 13.00 Uhr

H

 

Mittagspause 

& Markt der Möglichkeiten

13.00 bis 15.00 Uhr

Workshopräume H3 & H2

Workshopphase

Workshop 1

 

Titel: „Räume für Selbstbestimmung und Transition – Wie wirken queere Jugendräume und was hat das mit Kinderrechten zu tun?“

Beschreibung:

Lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, transsexuelle, intersexuelle und queere (LSBTIQ*) Jugendliche erleben gegenwärtig Abwertung und Ausschluss wie auch Stolz und Unterstützung. Die widersprüchliche Situation geht mit psychosozialer Belastung und Unsicherheiten einher.

Fachkräfte der Jugendarbeit sind gefordert, Platz für diese Jugendlichen zu schaffen und ihre Lebenssituation zu berücksichtigen. Sie ermöglichen Teilnahme und Inklusion, bieten Schutz und Schonraum wie sie Auseinandersetzung und Dialog gestalten. Sie setzen das Recht von Kinder und Jugendlichen um, sich selbst gestalten, erproben und entfalten zu können.

 Der Workshop skizziert in Impulsvortrag und Partneraustausch eine Jugendarbeit, die queere Lebensrealitäten ins Zentrum rückt, ermöglicht und stärkt. Dynamisch, kreativ, kritisch, widerständig und fürsorglich – das ist queere Jugendarbeit. 

Referent*innen: Folke Brodersen, Dr.*in, ist wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in am ‚Center for Diversity, Media and Law‘ der JLU Gießen. Folke forschte am Deutschen Jugendinstitut und der CAU Kiel und engagiert sich im Vorstand der hms Stiftung für queere Bewegungen.

Workshop 2

 

Titel: n.o.

Beschreibung: n.o.

Referent*in: Trendsportring

Workshop 3

 

 

Titel: „Unsichtbare Risiken? Queere Perspektiven in der Gefährdungseinschätzung“

Beschreibung:

Wie wird Gefährdung im Kinderschutz eingeschätzt – und welche Risiken bleiben unsichtbar, wenn queere Lebensrealitäten nicht mitgedacht werden?

In diesem Workshop setzen wir uns mit der Gefährdungsanalyse im Kinder- und Jugendschutz auseinander und beleuchten kritisch, an welchen Stellen queere Perspektiven bislang zu wenig bis garnicht berücksichtigt werden. Wir verbinden fachliche Grundlagen der Risikoabschätzung mit einer diversitätssensiblen und intersektionalen Perspektive auf Geschlecht, sexuelle Orientierung und familiale Dynamiken.

Im Fokus stehen spezifische Gefährdungslagen queerer Kinder und Jugendlicher – etwa durch Ablehnung, Unsichtbarmachung oder psychische Belastungen – sowie die Frage, wie Fachkräfte diese erkennen und sichtbar machen können. 

Die Auseinandersetzung ist zentral, da unzureichend berücksichtigte Lebensrealitäten dazu führen können, dass Schutzbedarfe übersehen werden. Eine queerinklusive Gefährdungseinschätzung trägt dazu bei, das Recht aller Kinder und Jugendlichen auf Schutz wirksam umzusetzen und ihre psychische Gesundheit nachhaltig zu stärken.

Referent*innen:

Workshop 4

 

Titel: „Kein Kind zurücklassen – Kinderrechte und Gesundheitsversorgung für trans*,inter* und nicht-binäre* Kinder und Jugendliche“
 

Beschreibung:

Queere Kinder und Jugendliche haben, wie alle jungen Menschen, ein Recht auf Gesundheit. Doch der Zugang zu geeigneter Gesundheitsversorgung gestaltet sich, insbesondere in ländlichen und strukturschwächeren Räumen, oft komplex. Den eigenen Weg zwischen rechtlichen Rahmenbedingungen, medizinischen Möglichkeiten und gesellschaftlichen und psychischen Belastungen zu finden kann für Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörige herausfordernd sein.

In diesem Workshop beleuchten wir:   

  • wie Kinderrechte und Gesundheit zusammengedacht werden können,                           
  • welche spezifischen Bedarfe trans*, inter* und nicht-binäre* junge Menschen und ihre Familien haben,                                                                                                                          
  • auf welchen Ebenen Fachkräfte und Eltern unterstützen können, um gesundheitliche Teilhabe und Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen zu stärken

Ziel des Workshops ist es, gemeinsam zu erkunden, wie Fachkräfte und Eltern queere Kinder und Jugendliche in ihrem Recht auf Gesundheit stärken und zu einer diskriminierungssensiblen, selbstbestimmten Gesundheitsversorgung beitragen können.

Referent*innen:

Sandy Arnold (keine Pronomen / sie) ist Bildungs- und Beratungsreferent*in bei TransInter-Aktiv in Mitteldeutschland (TIAM) e.V. und damit für die Belange von trans*, inter* und nicht-binären* Menschen zuständig. Christin Richter (keine Pronomen / sie) hat Geschichte und Gender Studies studiert und an der Humboldt Law Clinic Grund- und Menschenrechte teilgenommen.

Christin ist Aktivist*in und arbeitet als Bildungsreferent*in bei Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V. (TIAM) insbesondere mit Fachkräften aus Kinder- und Jugendhilfe, Schulen und KiTas.

Workshop 5

 

Titel: „Neutral queer? – Zu Neutralität und Haltung im Kontext von Queerness“

Beschreibung:

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz vor Diskriminierung, auf freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit sowie auf Beteiligung. Diese Rechte gelten ausdrücklich auch für queere junge Menschen. Im Kontext eines Schutz- und Entwicklungsraums bedeutet das, menschenfeindliche Aussagen und Haltungen nicht unwidersprochen stehen zu lassen. Im Gegenteil: Schulen sind verpflichtet, die Würde und Rechte aller Schüler*innen zu schützen.

Auf der anderen Seite wird eine queerfreundliche Haltung immer wieder als politische Positionierung instrumentalisiert, die dem Neutralitätsanspruch im Kontext Schule vermeintlich entgegenstehe.

Höchste Zeit das Spannungsfeld Neutralität, Queerness und politische Meinungsäußerung genauer in den Blick zu nehmen und klarzustellen: Was darf ich sagen? Wann muss ich sogar handeln? Welche Symbole darf ich zeigen und wie diese kommunizieren?

Referent*in: BiV Bildungsinstitut für inklusive Vielfalt

Workshop 6

 

 

Titel: Grundlagen queerer Kinderrechte

Beschreibung: n.o.

Referent*in: n.n

Workshop 7

 

Titel: „Zwischen Flucht, Queernis und Kinderrechten – intersektionale Perspektiven für die Praxis“

Beschreibung:

Wie erleben junge (queere) Menschen Flucht, Krieg und Mehrfachdiskriminierung – und was bedeutet das für eine empowernde Jugendverbandsarbeit?

In diesem Workshop werfen wir einen Blick auf das Kinderrecht auf Schutz vor Flucht und Krieg und verbinden es mit einer intersektionalen Perspektive auf Queernis und Migration.

Im Fokus stehen Lebensrealitäten marginalisierter junger Menschen, Schutzkonzepte, praxisnahe Methoden und konkrete Unterstützungsangebote. Anhand von Materialien, Best-Practice-Beispielen – Diversitätssensible Jugendleiter*innenausbildung und Widerständige Wege – geht es darum Handlungsmöglichkeiten für eine solidarische und diskriminierungssensible Praxis zu entwickeln.

Referent*innen: 

Mit Referent*innen vom djo-Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.. 

Der djo-LSA e.V. ist ein Verband von Migrant*innenjugendselbstorganisationen und seit 20 Jahren aktiv für Vielfalt und Diversität in der Jugendverbandsarbeit in Sachsen-Anhalt.

Workshop 8

 

 

Titel: n.o.

Beschreibung: n.o.

Referent*in: n.n.

15.00 bis 15.30 Uhr

 

 

Pause

15.30 bis 16.30 Uhr

Den Abschluss der Fachtagung bildet ein kreativer und kultureller Impuls.