Übergänge begleiten das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Insbesondere der Wechsel von Ausbildungs-, Betreuungs- und Hilfeeinrichtungen stellt sie vor verschiedene Herausforderungen, ähnlich wie körperliche und soziale Entwicklungen. Geprägt sind das Aufwachsen und die Phase der Pubertät nicht selten von gesellschaftlichen Normen der Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit. Aus der Perspektive von Menschen, die lesbische, schwule, bisexuelle sowie trans*, inter* und nichtbinäre Kinder und Jugendliche begleiten, stellen sich die Fragen, wie diese gut unterstützt und gestärkt werden können und welche Gesetze dabei möglicherweise relevant werden.

 

Die queere Fachtagung möchte (zukünftigen) Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe, Schule, Schulsozialarbeit sowie der Offenen Kinder-, Jugend- und Familienarbeit, Politik und Verwaltung, Bibliothekspädagog*innen ebenso wie An- und Zugehörigen queerer Jugendlicher Impulse geben, wie sie diese Zielgruppe stärken und unterstützen können. Unter dem Thema ‚Kinder- und Jugendhilfe & Schule verqueeren‘ werden Methoden, Instrumente und Handlungsstrategien vermittelt, um die genannten Bereiche, in denen Kinder und Jugendliche sich entwickeln und wachsen, ‚queersensibler‘ zu gestalten. Im Jahr 2023 widmet sich die Fachtagung besonders dem Thema ‚Übergänge‘.

Die Tagung wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Modellprojektes „Demokratie Leben“ und vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt gefördert

Weitere Fragen beantwortet Ihnen sehr gerne Bianca Zelsinski und Martin Taube (Jugendnetzwerk Lambda Mitteldeutschland e.V.).